Kein Amateurfußball im Januar: Lockdown wird verschärft

Background

Bund und Länder einigen sich auf Verlängerung der geltenden Einschränkungen bis zum 31. Januar und weitere lokal-geltende Verschärfungen +++ Amateurfußball muss weiter pausieren

Die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden bis zum 31. Januar verlängert. Und damit auch das Wettkampf- und Trainingsverbot im Amateurfußball. Ab einer “Sieben-Tages-Inzidenz” von 200 werden in besonders betroffenen Landkreisen die geltenden Maßnahmen sogar noch verschärft. Darauf einigten sich Bund und Länder im Rahmen der Ministerpräsidenten-Konferenz in Berlin am Dienstag, den 05.01.2021.

Eine große Überraschung ist sie nicht, die nun beschlossene, weitere Verschärfung der seit November andauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Denn das Ziel einer “Sieben-Tages-Inzidenz” von flächendeckend “50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner” liegt weiter deutlich entfernt und hat sich in den letzten Tagen und Wochen nicht wesentlich verbessert. Am heutigen 05. Januar wies das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Durchschnittswert von deutschlandweit 134,7 aus. Und damit das beinahe Dreifache des inoffiziellen Zielwerts der Bundesregierung und der Länder, der die Ausbreitung der Corona-Pandemie deutlich besser kontrollierbar machen soll.

An einer zentralen Stelle werden die Maßnahmen sogar noch verschärft: In Landkreisen ab einem Inzidenzwert von “200” sollen die jeweiligen Bundesländer bzw. Landkreise weiterführende Maßnahmen ergreifen: Allen voran soll dann die Bewegungsfreiheit der Bürger weiter eingeschränkt werden. Nur aus triftigen Gründen soll es dann nur noch erlaubt sein, einen Radius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort zu verlassen. Allerdings bleibt es unklar, wie man diese Maßnahme wirksam überprüfen bzw. kontrollieren soll. “Unser Ziel bleibt es weiter, unter 50 zu kommen”, so Bundeskanzlerin Angela Merkel die “Sieben-Tages-Inzidenz” betreffend. “Die Kontakte müssen weiter reduziert und auf das absolute Minimum beschränkt werden.” 

Weiterführende Informationen zu den Beschlüssen der Bundesregierung findet ihr hier.