Es gibt ein Öffnungs-Szenario für den Fußball

Mit einem Stufenplan schlagen Bund und Länder einen neuen Weg im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. Der Lockdown wurde indes bis zum 28. März verlängert.

Bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwochabend haben Bund und Länder einen Weg zu Lockerungen in der Corona-Pandemie beschlossen. „Deutschland steht nun an der Schwelle zu einer neuen Phase der Pandemie, in die wir nicht mit Sorglosigkeit, aber doch mit berechtigten Hoffnungen hineingehen können“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am späten Mittwochabend.

Das betrifft auch den Sport und somit auch den Amateurfußball. Im Klartext: Bei einer Inzidenz unter 100 ist ab dem 22. März Amateurfußball (Kontaktsport im Freien) wieder erlaubt, zumindest wäre ein reguläres Training deutschlandweit möglich. Allerdings ist dafür eine Testung nötig, wie auch immer das in der Praxis gehandhabt werden soll.

Ab dem 5. April, in Öffnungsstufe fünf, wären dann auch die Tests nicht mehr erforderlich – wenn die Inzidenz unter 100 bleibt. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels der fußballfreien Zeit.

Auf folgende Regeln haben sich Bund und Länder geeinigt:

ab 8. März nach Inzidenz:

unter 50: Außen-Sport mit maximal 10 Personen, kontaktfrei
unter 100: Außen-Sport mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten (bzw. maximal 20 Kinder), kontaktfrei

ab 22. März nach Inzidenz:

unter 100: Sport mit tagesaktuellem Schnell- oder Selbsttest (kontaktfrei innen, Kontaktsport außen)

ab 5. April nach Inzidenz:

unter 50: keine Beschränkungen
unter 100: Sport (kontaktfrei innen mit Test, Kontaktsport außen ohne Test)

Wichtig: Für die Inzidenzwerte gilt, dass es 14 Tage bei diesen Werten bleiben muss.

Die nächsten Entscheidungen werden bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März gefällt. Am Montag hatte der Deutsche Fußball-Bund ein Schreiben an das Kanzleramt und Bundesminister adressiert. Auch der Deutsche Olympische Sportbund hatte sich für Lösungen im Vereinssport eingesetzt. Immer mehr experten fordern Lockerungen insbesondere für Kinder und Jugendliche.